
Wo Himmel und Erde sich berühren
Durch das Blätterdach eines lichten Waldes strömt goldenes Licht und taucht die Szenerie in eine fast übernatürliche Atmosphäre.
Der Wald öffnet sich in eine majestätische Klosteranlage mit hohen Säulen, tiefen Schatten und leuchtenden Reflexen auf dem Boden. Der Raum scheint sich ins Unendliche zu weiten, als Einladung, sich dem Mysterium Gottes anzuvertrauen.
In der unteren Bildhälfte sitzt ein Mann meditierend auf dem Waldboden, eins mit der Natur, während im Hintergrund eine Mutter mit Kind zu sehen ist. Zwei Ausdrucksformen von Verbundenheit: die innere Einheit mit Gott und die generationenübergreifende Verbindung zwischen Menschen.


Eine Taube ruht in der Klosteranlage, ein stilles Zeichen der Gegenwart des Heiligen Geistes.
Dieses Kunstwerk spricht von der Sehnsucht nach dem Reich Gottes, das nicht erst in der Ferne existiert, sondern mitten unter uns, dort wo Trennung aufgehoben wird.
Es erinnert daran, dass wir – jenseits aller Unterschiede – in unserem tiefsten Kern verbunden sind.
Ein Bild, das dazu einlädt, innezuhalten, Licht und Schatten in sich selbst anzunehmen und zu erkennen: Gott ist näher, als wir denken. In jedem Moment, in jeder Begegnung, in jedem Atemzug.


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